IQNA

Netanjahu unterstützt Entführung des venezolanischen Präsidenten durch die USA

15:30 - January 09, 2026
Nachrichten-ID: 3014180
IQNA- In einer Botschaft unterstützte der israelische Premierminister die US-Aktion bei der Entführung des venezolanischen Präsidenten.

IQNA: Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu reagierte auf die militärische Invasion der USA in Venezuela und Entführung von Nicolás Maduro mit einer Nachricht im sozialen Netzwerk „X“.

Während er Donald Trump gratulierte, bezeichnete er die Operation als Zeichen „historischer und mutiger Führung“ und lobte die Leistung der US-Streitkräfte im Dienste dessen, was er als „Gerechtigkeit und Freiheit“ bezeichnete.

Der israelische Außenminister Gideon Sa'ar vertrat ebenfalls eine ähnliche Haltung und begrüßte die von Trump angeführte US-Militäraktion.

Er behauptete, dieser aggressive Schritt sei im Rahmen der Rolle der USA als Führungsmacht in der freien Welt erfolgt.

Sa'ar vertrat eine interventionistische Position und erklärte Tel Aviv stehe in dieser schwierigen Zeit an der Seite des venezolanischen Volkes und betrachte Maduros Absetzung als einen notwendigen Schritt zur Wiederherstellung der Demokratie in diesem südamerikanischen Land.

Der israelische Außenminister fuhr mit seinen Ausführungen fort und behauptete Maduro sei der Anführer eines komplexen Netzwerks von Drogenhandel und terroristischen Aktivitäten.

Er zeigte sich zufrieden über das Ende von Maduros Macht und erklärte die südamerikanische Region verdiene eine Zukunft in der die „Achse des Terrorismus und der Drogen“ keinen Platz habe.

Der israelische Außenminister äußerte die Hoffnung, dass mit den neuen Änderungen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Parteien wiederhergestellt würden.

Die diplomatische Unterstützung erfolgte nachdem das US-Militär am Samstag eine Großoffensive in Caracas gestartet hatte, die sich gegen wichtige venezolanische Flughäfen, Transithäfen und Militärstützpunkte richtete. Im Anschluss an die Operation wurden Nicolás Maduro und seine Frau von US-Streitkräften entführt und auf dem Seeweg nach New York gebracht, um ihn dort vor Gericht zu zerren.

 

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