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Generalsekretär der Ansarallah im Jemen:

Wirtschaftssanktionen und Druck sind Waffe der Feinde gegen Nationen

11:02 - May 28, 2026
Nachrichten-ID: 3014847
IQNA- Der Generalsekretär der Ansarallah im Jemen kritisierte in seinen Äußerungen die wirtschaftliche Abhängigkeit islamischer und arabischer Länder vom Ausland, betrachtete Sanktionen und wirtschaftlichen Druck als eines der wichtigsten Kriegsmittel gegen Nationen und betonte, dass die Feinde die Waffe der Sanktionen und wirtschaftlichen Belagerung in großem Umfang nutzen, um ihre Ziele voranzutreiben.

IQNA: Der Generalsekretär der Ansarallah-Bewegung im Jemen Sayyid Abdul-Malik Badruddin al-Huthi erklärte in seinen Äußerungen: Immer wenn die Nationen bei ihren grundlegenden Bedürfnissen, insbesondere im Bereich Nahrung auf ihre Feinde angewiesen sind wird diese Abhängigkeit zu einem Werkzeug, um Druck auf sie auszuüben. (Quelle: al-Masirah)

Er wies auf die weit verbreitete Nutzung wirtschaftlicher Werkzeuge in internationalen Konflikten hin und fügte hinzu: Die Feinde nutzen wirtschaftlichen Druck und Sanktionen als eine der wichtigsten Waffen, um die Nationen ins Visier zu nehmen.

Al-Huthi erklärte außerdem: Die Zionisten und USA sind sich der Bedeutung der Waffe der Wirtschaftssanktionen sehr wohl und nutzen dieses Werkzeug im Feld der Konfrontation und Konflikts gegen die islamische Nation mehr als jede andere Partei.

Der Generalsekretär der Ansarallah wies auf Beispiele internationaler Sanktionen hin und fügte hinzu: Wirtschaftlicher Druck und Sanktionspolitik gegen Länder wie Jemen, Syrien, Libyen, Irak, Iran und Kuba wurden in den vergangenen Jahren angewandt und dauern weiter an.

Er fuhr fort: Während die Feinde das Sanktionswerkzeug gegen islamische Länder nutzen, nutzt die islamische Nation dasselbe Werkzeug nicht wirksam gegen sie, obwohl dieses Werkzeug wirksam sein könnte.

Al-Huthi sagte in einem anderen Teil seiner Äußerungen unter Kritik an einigen islamischen Regierungen: Einige Regierungen handeln mit einem „unlogischen und ungerechten“ Ansatz bei der Umsetzung von Sanktionspolitiken im Einklang mit den US-Interessen.

Er betonte außerdem, dass viele arabische Regime mehr als andere an den von USA gewünschten Sanktionspolitiken gegen einige islamische Länder festhalten und wenn die arabischen und islamischen Länder ebenso sehr an den religiösen Lehren festhalten würden wie sie sich an die US-Entscheidungen halten, wären die Bedingungen der islamischen Welt anders.

Der Generalsekretär der Ansarallah kritisierte daraufhin die auf Import basierenden Wirtschaftspolitiken und sagte: Die übermäßige Abhängigkeit von Importen ist auf Kosten der Schwächung der heimischen Produktion erfolgt.

Er kritisierte auch das was er als starke wirtschaftliche Abhängigkeit und massiven Import von Gütern bezeichnete und erklärte: Sogar einige sehr einfache Artikel werden importiert, anstatt sie im Inland zu produzieren.

Al-Huthi fügte hinzu: Die strategischen Ressourcen und nationalen Reichtümer Jemens, darunter Öl und Gas, befinden sich unter der Kontrolle der Feinde und das jemenitische Volk wird von der Nutzung dieser Ressourcen ausgeschlossen.

Er betonte auch, dass die gegen den Jemen verhängte wirtschaftliche Belagerung sehr stark sei und im Vergleich zu vielen arabischen und islamischen Ländern als umfangreicher eingeschätzt wird.

 

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