IQNA

Verschärfung der Beschränkungen des zionistischen Regimes gegen Palästinenser in Jerusalem und im Westjordanland

11:47 - June 02, 2026
Nachrichten-ID: 3014869
IQNA- Das zionistische Regime verschärfte unter gleichzeitiger Schließung der Ibrahimi-Moschee bis auf Weiteres die gegen Palästinenser in Jerusalem und im Westjordanland verhängten Beschränkungen.

IQNA: Die Behörden des zionistischen Regimes schlossen die Ibrahimi-Moschee in al-Khalil im Süden des besetzten Westjordanlandes bis auf Weiteres vollständig für Betende Palästinas. (Quelle: Al-Quds)

Lokale Quellen berichteten, dass die Armeekräfte die anwesenden Wächter, Verwalter, Mitarbeiter und Betenden unter Waffendrohung zwangen das Gelände der Moschee sofort zu verlassen.

Der Leiter der Ibrahimi-Moschee Hammam Abu Murkhiya bestätigte: Die plötzliche Schließung der Ibrahimi-Moschee ging mit beispielloser Verschärfung der Militärpräsenz in der Nähe der Altstadt einher.

Er erläuterte, dass die Besatzungskräfte die militärischen Kontrollpunkte und die zur Moschee führenden elektronischen Tore vollständig schlossen und jeglichen Zugang der Palästinenser zu diesem Gebiet verhindern.

Abu Murkhiya beschrieb diese Maßnahmen Israels als offenen Angriff auf die Heiligkeit der Ibrahimi-Moschee und als provokative Übertretung, die das natürliche Recht der Muslime auf Ausübung ihrer religiösen Riten verletzt.

Er erklärte: Diese Maßnahme ist Teil der fortgesetzten Bemühungen der Besatzer den religiösen und historischen Charakter dieses Ortes zu verändern und die absolute Kontrolle darüber auszuüben.

Auch das Ministerium für Stiftungen und religiöse Angelegenheiten Palästina verurteilte seinerseits diese Schließung und betrachtete sie als einen schweren Verstoß gegen die durch internationale Gesetze garantierte Freiheit der Religionsausübung.

Dieses Ministerium warnte, dass diese Politik mit Ziel einer neueb Realität in der Moschee zu schaffen durchgeführt wird, die den Siedlungsplänen dient und forderte die internationale Gemeinschaft auf unverzüglich einzugreifen, um diese Verstöße zu stoppen.

In diesem Zusammenhang war die besetzte Stadt Jerusalem Zeuge des Eintretens von ungefähr 60.000 Betenden in die al-Aqsa-Moschee zur Verrichtung des Freitagsgebets, die trotz der von den Besatzungskräften verhängten strengen Sicherheitsmaßnahmen diesen Ort betraten; dies geschah während Polizeibeamte des zionistischen Regimes an den Eingängen der Moschee und in den Gassen der Altstadt stationiert waren und unter Kontrolle der Ausweiskarten junger Menschen den Eintritt von Hunderten Personen verhinderten.

Im Westjordanland begannen die israelischen Besatzungskräfte eine großangelegte Verhaftungswelle und nahmen nach schwerer Misshandlung eines Kindes in der Stadt Kafr Aqab nördlich von Jerusalem fest. Diese Kräfte führten zudem einen Überfall auf die Stadt Qalqilya durch, stationierten Scharfschützen auf den Dächern hoher Gebäude und verhafteten vier Palästinenser bevor sie unter Hinterlassung drohender Erklärungen für die Bewohner zurückzogen.

 

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