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Mehr als 73.000 Märtyrer und 173.000 Verletzte infolge von 1000 Tagen Völkermord in Gaza

10:11 - July 06, 2026
Nachrichten-ID: 3015016
IQNA- Das staatliche Informationsbüro im Gazastreifen veröffentlichte zeitgleich mit dem tausendsten Tag des Völkermordkrieges gegen das Volk Palästinas die neuesten Statistiken über die menschlichen Verluste infolge der Angriffe des zionistischen Regimes.

IQNA: Laut diesem Bericht sind mehr als 2,4 Millionen Einwohner Gazas weiterhin Völkermord, Hunger und ethnischer Säuberung ausgesetzt. Mehr als 90 Prozent des Gazastreifens wurden großflächig zerstört und die Armee des zionistischen Regimes brachte durch Bodenoperationen, Beschuss und Zwangsvertreibung mehr als 80 Prozent der Fläche dieses Gebietes unter ihre Kontrolle. Auch das das vom zionistischen Regime als humanitäre Sicherheitszone bezeichnete Gebiet al-Mawasi wurde bislang 241 Mal bombardiert und mehr als 223.000 Tonnen Sprengstoff wurden über Gaza abgeworfen. (Quelle: Informationszentrum Palästina)

Der Bericht beziffert die Zahl der in Krankenhäuser überführten Märtyrer auf 73.066 Personen und die Zahl der Vermissten auf 9500 Personen von denen viele weiterhin unter den Trümmern liegen oder deren Schicksal unbekannt ist. Unter den Märtyrern befinden sich mehr als 21.500 Kinder, 12.500 Frauen, mehr als 9000 Mütter, 22.500 Väter, 1700 Angehörige des medizinischen Personals, 145 Rettungskräfte, 262 Journalisten, mehr als 194 Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie 2800 Polizeikräfte und Sicherheitskräfte der Hilfskonvois. Außerdem wurden mehr als 928 Sportler bei diesen Angriffen getötet.

Mehr als 39.000 Familien wurden Ziel von Massakern; 2700 Familien wurden vollständig aus den Personenstandsregistern gelöscht und 6020 Familien haben nur einen einzigen Überlebenden. Außerdem bestehen 55 Prozent der Märtyrer des Gaza-Krieges aus Kindern, Frauen und Älteren. In diesem Zeitraum starben 460 Personen, darunter 164 Kinder infolge von Hunger und Unterernährung, 23 Personen infolge von Fehlern bei Luftabwürfen von Hilfsgütern und 28 Personen, darunter 25 Kinder infolge von Kälte in den Lagern der Vertriebenen. Der Bericht meldet zudem 12.000 Fehlgeburten infolge von Unterernährung und mangelnder medizinischer Versorgung so wie Tod von 43 Prozent der Nierenpatienten.

Das genannte Büro gab die Zahl der Verletzten mit 173.514 Personen an und fügte hinzu, dass mehr als 19.000 Personen eine langfristige Rehabilitation benötigen. Mehr als 5400 Fälle von Amputationen, 1500 Lähmungen und 1200 Erblindungen wurden registriert. Darunter wurden auch 433 Journalisten verletzt. Zudem wurden 362 Angehörige des medizinischen Personals festgenommen von denen sich 83 weiterhin in Haft befinden.

 

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