Der Mufti der Zentralverwaltung der Muslime der Oblast Wolgograd und stellvertretender Mufti der religiösen Gemeinschaft der Muslime der Russischen Föderation Scheich Kifah Mohammed Batha erklärte im Gespräch mit IQNA am Rande der Abschiedszeremonie für den Märtyrer-Seyyed des Iran in Teheran: Das Denken des Märtyrer-Oberhaupts über die islamische Einheit und Annäherung der Konfessionen war nicht nur ein Gedanke, sondern eine vollständige Schule auf diesem Weg! Denn wir alle glauben an die Religion des Islam, der Religion Gottes, dienen Gott allein und haben einen einzigen Koran und einen einzigen Propheten! Viele der heiligen Stätten sind bei allen Muslimen gleich und es gibt keinen Unterschied darin. Dies ist nicht nur ein Gedanke, sondern eine Schule und sollte nicht nur eine Schule bleiben, sondern als Anweisung und Gesetz unter den Muslimen praktiziert werden.
Er fügte hinzu: Das Märtyrer-Oberhaupt legte besonderen Wert auf die islamische Einheit und bemühte sich um die Einheit und Geschlossenheit der Reihen der Muslime und setzte dies auf dem Feld praktisch um. Das Weltforum für Annäherung der islamischen Rechtsschulen, dem viele Länder der Welt angehören, ist das Ergebnis genau dieses Denkens! Ein Forum das in verschiedenen Ländern Konferenzen unter Anwesenheit muslimischer Gelehrter veranstaltete und einen erheblichen Anteil an der Einheit der Gelehrten und Konfessionen der islamischen Gemeinschaft hatte.
Scheich Kifah Batha erklärte: Solche Bemühungen vereinten uns mehr als alles andere und führen dazu, dass wir Differenzen beiseite legen. Dies war genau die Schule des Märtyrer-Oberhaupts für deren Verbreitung alle Muslime sich einsetzen sollten! Eine Schule die von den meisten Muslimen akzeptiert wird! Denn verschiedene Sekten und Gruppen von Muslimen waren schon immer Freunde der Einheit und das Märtyrer-Oberhaupt gilt als erfolgreiches Vorbild in diesem Bereich.

Auf die Frage nach dem Verbot der Beleidigung der Heiligtümer der Religionen im Denken von Imam Khamenei betonte er: Das Prinzip und Grundlage des Annäherungsgedankens basiert auf Nicht-Beleidigung Heiligtümer der Religionen und islamischen Konfessionen. Das Märtyrer-Oberhaupt handelte auf dieser Grundlage und bemühte sich dies zu institutionalisieren was die Muslime einander näher bringt; daher interessieren sich alle Muslime für sein Denken und Ideen und achten auf Respekt gegenüber Heiligtümern aller Religionen und Konfessionen.
Dieser russische muslimische Gelehrte fuhr fort: Das Denken des Märtyrer-Oberhaupts der Islamischen Revolution war in dieser Hinsicht seiner Zeit voraus und war auch Vorreiter auf dem Weg des Widerstands und setzte die Unterstützung des Widerstands auf die Agenda und heute setzt sich dieses Denken über den Iran hinaus zur Unterstützung der Kämpfer des Widerstands fort.
Der Mufti der Oblast Wolgograd in Russland sagte: Die Unterstützung des Widerstands ist eine über-schiitische Angelegenheit; aus diesem Grund hat sie viele Unterstützer in sunnitischen Kreisen und das Märtyrer-Oberhaupt setzte die Annäherung durch das Festhalten am Widerstandsgedanken in die Praxis um; ein richtiger Weg und Pfad der schließlich zum Erfolg führte.

Bezüglich des Ausmaßes der Aufmerksamkeit für die Rolle der Gelehrten bei Annäherung der Konfessionen im Denken von Imam Khamenei und seiner Betonung in diesem Bereich erklärte er: Die Gelehrten spielen eine sehr wichtige Rolle in diesem Bereich, da die breite Masse der Muslime immer darauf achtet welchen Weg die Gelehrten gehen, um sie sich zum Vorbild zu nehmen; wenn sie also auf dem Weg der Spaltung und Zerstreuung der Reihen vorangehen oder den richtigen Weg der Vereinigung verfolgen werden ihre Anhänger diesen Weg ebenfalls einschlagen. Dies ist ein großes anvertrautes Gut auf den Schultern der Gelehrten; deshalb sehen wir, dass das Weltforum für Annäherung der islamischen Rechtsschulen auf diesem Weg vorangeht und eine große Gruppe islamischer Gelehrter versammelte, um ein solches Denken zu verbreiten; solange das Denken der Annäherung verbreitet und ausgeweitet wird, werden die Muslime es akzeptieren.
Scheich Kifah Mohammed Batha erklärte auf die Frage wie Imam Khamenei die Einheit der Muslime mit der Würde, Macht und dem Fortschritt der islamischen Gemeinschaft verband: Die Würde und Macht der Muslime hängt von allen Fronten ab und wir sehen, dass die Islamische Republik Iran auf diesem Weg Fortschritte in Technologie, Kultur, Wissenschaft und Zivilisation erzielte; all dies ist eine Quelle der Würde für die islamische Gemeinschaft; aber wenn die Muslime keinen Fortschritt haben wird es ihnen niemand schenken.
Er betonte abschließend: Wenn die Muslime in wissenschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereichen an vorderster Front stehen, wird dies positive Ergebnisse nach sich ziehen und das ist genau das was wir im Iran mit den wissenschaftlichen, kulturellen, technologischen Fortschritten und dem Fortschritt im sozialen Bereich, der zu den Säulen der Würde der Muslime gehört, sahen und was im Denken des Märtyrer-Oberhaupts hervorgehoben wurde.
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