IQNA: Die Entscheidung des Musikfestivals Rewild in Irland die Teilnahme von jedem der in der Besatzungsarmee Israels diente oder noch dient zu verbieten löste eine breite Welle von Reaktionen aus; eine Maßnahme, die die interne Krise zwischen Veranstaltern dieses Events in ein politisches und mediales Problem verwandelte dessen Ausmaße sich bis ins besetzte Palästina und zu jüdischen Kreisen in Europa ausweiteten. (Quelle:Shafaqna Arabi)

Diese Entscheidung wurde nach einer Druckkampagne unter Führung von Palästina-Aktivisten getroffen was dazu führte, dass die Festivalleitung von ihrer ursprünglichen Position zurückwich und das offizielle Verbot der Teilnahme von Mitgliedern der Besatzungsarmee an dieser Veranstaltung bekannt gab. Eine Maßnahme die die Unterstützer im Sinne der Solidarität mit den Palästinensern betrachteten.
Die britische Zeitung Jewish News schrieb diesbezüglich: Die Leitung des Musikfestivals Rewild gab das Verbot der Teilnahme von jedem der in der Besatzungsarmee Israels diente oder noch dient bekannt und betonte, dass diese Entscheidung in Übereinstimmung mit den Werten des Festivals und dessen Wunsch getroffen wurde eine sichere Umgebung für alle Teilnehmer bereitzustellen.
In der von den Veranstaltern des Festivals in den sozialen Medien veröffentlichte Erklärung heißt es: Aktuelle oder ehemalige Mitglieder der Besatzungskräfte Israels sind bei dieser Veranstaltung nicht anwesend und werden nicht die Erlaubnis haben an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem Aktivisten bemerkten, dass ein zionistischer Teilnehmer namens Yonatan Prigozhin, ehemaliger Soldat der Armee des Besatzungsregimes, ein Ticket für die Teilnahme an diesem Festival gekauft hatte.
Dennoch änderte sich die Situation später nach dem Anstieg des Drucks, da pro-Palästina-Gruppen eine Kampagne zum Boykott des Festivals ankündigten und Künstler sowie Verkäufer dazu aufriefen von der Teilnahme an diesem Festival abzusehen.
Medienberichte deuten darauf hin, dass die Welle möglicher Absagen die Festivalleitung unter organisatorischen Druck setzte und sie dazu zwangen dieses Verbot offiziell bekannt zu geben.
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