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Warnung vor Ausgrabungen des zionistischen Regimes unter der Al-Aqsa-Moschee

19:06 - August 03, 2026
Nachrichten-ID: 3015193
IQNA- Ein Forscher für Jerusalem-Angelegenheiten warnte angesichts der zunehmenden Geschwindigkeit der Ausgrabungen des zionistischen Regimes unter der Al-Aqsa-Moschee und ihren umliegenden Gebieten, dass die Fortsetzung dieser Maßnahmen die arabische und islamische Identität Jerusalems sowie Stabilität der historischen Gebäude dieser Stadt einer ernsthaften Gefahr aussetzt.

IQNA: Der Forscher für Jerusalem-Angelegenheiten Fakhri Abu Diab sagte: Diese Ausgrabungen nahmen insbesondere in der Region der Umayyaden-Paläste, am nördlichen Eingang der Siedlung Silwan und im Viertel Wadi Hilweh an Intensität zu. Ihm zufolge überwachen Siedlervereinigungen und israelische Institutionen diese Ausgrabungen mit politischen und ideologischen Zielen und versuchen die arabische und islamische Geschichte und Monumente Jerusalems auszulöschen. (Quelle: Informationszentrum Palästina)

 

Warnung vor Ausgrabungen des zionistischen Regimes unter der Al-Aqsa-Moschee

 

Er betonte: Die Institutionen, die diese Projekte durchführen, sind weder professionell noch neutral und interpretieren die entdeckten Artefakte entsprechend den Behauptungen und Zielen des Besatzungsregimes. Keine rechtliche oder internationale Instanz, einschließlich der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), ist an diesen Ausgrabungen beteiligt oder überwacht sie und die Institutionen des zionistischen Regimes sowie Siedlervereinigungen haben die Operationen und die Bekanntgabe ihrer Ergebnisse allein in der Hand.

Dieser Forscher Palästinas fügte hinzu: Die Behauptungen der Altertumsbehörde des zionistischen Regimes und der Siedlervereinigungen stimmen nicht unbedingt mit der Realität überein und selbst im Falle einer authentischen archäologischen Entdeckung kann sie nicht ohne Dokumentation der von ihnen beanspruchten historischen Epoche zugeschrieben werden.

Abu Diab verwies auf die Behauptung der Entdeckung 2.600 Jahre alter Holzbalken in Wadi Hilweh und sagte: Das zionistische Regime versucht ohne Vorlage von Beweisen diese Artefakte der Ära des angeblichen Tempels zuzuschreiben. Das Ziel solcher Maßnahmen ist Stärkung der talmudischen Erzählung über die Existenz und Zerstörung dieses Tempels in der Region.

Ihm zufolge löschen diese Ausgrabungen Teile der Geschichte Jerusalems aus und verbergen Artefakte aus verschiedenen Epochen, damit eine bestimmte Ära auf Kosten der Missachtung der arabischen und islamischen Geschichte der Stadt hervorgehoben wird. Das zionistische Regime setzt archäologische Funde ein um ein spezifisches Narrativ zu fördern und die Geschichte gemäß talmudischen und thora-basierten Erzählungen zu verzerren.

Abu Diab berichtete zudem von der Existenz eines Tunnelnetzwerks, das im Bereich der Silwan-Quelle und im südlichen Teil dieser Siedlung beginnt und sich bis unter den Buraq-Hof und die Al-Aqsa-Moschee erstreckt. Entlang dieser Ausgrabungen werden Einrichtungen, Hallen und Zentren zur Judaisierung errichtet, um Jerusalem von seiner arabischen und islamischen Geschichte zu trennen und diese durch eine gefälschte Geschichte zu ersetzen.

Er fügte hinzu: Das zionistische Regime nutzt diese Projekte um seine behauptete Identität zu fördern Häuser und Besitztümer Palästinas zu konfiszieren und die Identität sowie allgemeine Erscheinungsbild Jerusalems zu verändern.

Der Forscher für Jerusalem-Angelegenheiten warnte abschließend: Die Entfernung von Erde und Gestein unter den Gebäuden setzte die Al-Aqsa-Moschee und die umliegenden Häuser der Gefahr von Rissen, Absenkungen und sogar Einsturz aus. Diese Maßnahmen bedrohen nicht nur das Leben der Bewohner, sondern auch die Geschichte, Gebäude und kulturelle Erbe Jerusalems; dies geschieht unter Bedingungen in denen trotz der Eintragung des historischen und kulturellen Status Jerusalems durch die UNESCO keine wirksame internationale Überwachung dieser Ausgrabungen existiert.

 

 

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