IQNA

2:40 - May 07, 2016
Nachrichten-ID: 1918572
Es sind 16 Frauen und Männer ausländischer Herkunft offiziell die ersten muslimischen Seelsorger in der Stadt.
Integrationsdezernentin Birgit Zeimetz (CDU) übergibt ihnen heute die Zertifikate. Erstes Einsatzgebiet der ehrenamtlichen Laienhelfer, die keine Geistlichen sind, aber den Koran kennen und die Muttersprache der Betroffenen beherrschen, sind die Horst-Schmidt-Kliniken (HSK).
Gut 26.000 Muslime leben nach Schätzung des Wahlamts in Wiesbaden. Doch während Krankenhäuser, Gefängnisse und Altersheime feste katholische und evangelische Seelsorger haben, die die Betroffenen besuchen, ihnen zuhören und mit ihnen beten, gibt für Moslems keinen geregelten Beistand. Mit der Institutionalisierung einer muslimischen Seelsorge setzt die Stadt ihre Linie der Toleranz fort. Die Helfer werden in islamischen Themen fit gemacht, lernen das Netz an Hilfsangeboten der Stadt kennen und bekommen eine klinische Ausbildung, um Sterbende begleiten zu können.
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