IQNA

20:40 - November 16, 2019
Nachrichten-ID: 3001917
Die Erklärung von Baku des Zweiten Gipfeltreffens religiöser Führer ist angenommen worden.

AZERTAC- In der Erklärung wird auf die Rolle Aserbaidschans in der Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit sowie der interkulturellen und interreligiösen Beziehungen, dem Schutz verschiedener national-kultureller Werte und multikultureller Traditionen hingewiesen.

Darüber hinaus wird die Bedeutung von Entscheidungen des Präsidenten der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, über die Abhaltung des II. Gipfeltreffens religiöser Führer sowie seiner Teilnahme am Gipfel und gut aufgebauten Rede bei der Veranstaltung betont.

Im Statement wird zudem hervorgehoben, dass internationale Veranstaltungen, die auf Initiative von Präsident Ilham Aliyev im Rahmen des Bakuer Prozesses und innerhalb der Jahre “Multikulturalismus und “Islamischen Solidarität“ organisiert wurden, einschließlich des 1. Gipfeltreffens religiöser Führer in Baku große Beiträge zur Ausweitung der interreligiösen Beziehungen und der Schaffung einer Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens leisten und von großer Bedeutung sind.

In der Erklärung wird dem Organisationskomitee der aufrichtigste Dank für eine gute Organisation des Gipfels ausgesprochen.

Die Beiträge von Patriarch Kirill zur interkulturellen und interreligiöse Zusammenarbeit, seine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Friedens in der Region und der Welt sowie bei der Schaffung einer Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens wurden auch im Dokument hervorgehoben.

Außerdem wird die Bedeutung einer apostolischen Reise von Papst Franziskus am 2. November 2016 in Aserbaidschan in Hinsicht auf die weitere Entwicklung eines interkulturellen und interreligiösen Dialogs hoch eingeschätzt. Zugleich wurde das am 4. Februar 2019 von Papst Franziskus und dem Imam der al-Azhar-Moschee Ahmad Mohammad al-Tayyeb in Abu Dhabi unterzeichnete gemeinsame Dokument "Menschliche Brüderlichkeit, Frieden und Zusammenleben in der Welt" begrüßt.

Darüber hinaus wurde die Initiative der aserbaidschanischen Seite über die Ausrichtung einer internationalen Konferenz zum Thema “Gemeinsame Aktivitäten religiöser Führer und politischer Beamter zur Bekämpfung von Hass in Medien und sozialen Netzwerken" im Jahr 2020 in Baku begrüßt.

Überdies weist man auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der religiösen Führer der Welt mit staatlichen und öffentlichen Institutionen sowie internationalen und regionalen Organisationen hin, die den Frieden und Humanismus fördern.

In der Erklärung von Baku wird darauf aufmerksam gemacht, dass die bewaffneten Konflikte, Terrorakte und Gewalten aus religiösen und ethnischen Gründen neben den Menschenverlusten zur Zerstörung des kulturellen und religiösen Erbes und Denkmäler, einschließlich des kulturellen und religiösen Erbes in den armenisch besetzten Gebieten Aserbaidschans geführt haben, tiefe Besorgnis auslösen.

In der Erklärung werden die Staaten, die Vereinten Nationen, andere internationale und regionale und öffentliche Organisationen sowie religiöse Führer dazu aufgerufen, weiterhin das interkulturelle und interreligiöse Verständnis zu fördern und die Zusammenarbeit auszubauen, um den Terrorismus und schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Religion zu bekämpfen, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Terrorakte und andere besonders schwere Verbrechen zu verhindern, die aus Gründen der Christenfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus begangen wurden.

Darüber hinaus wird im Statement dazu aufgefordert, wirksame Anstrengungen zu unternehmen, um die Provokationen und Gewalten in den heiligen Stätten aller Religionen zu verhindern sowie zu einer friedlichen Beilegung von allen Konflikten, einschließlich des Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach auf Grund der Normen und Prinzipien der allgemein anerkannten Grundsätze und Normen der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts beizutragen.

 

https://azertag.az/de/xeber/1355516

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