IQNA

8:27 - May 20, 2022
Nachrichten-ID: 3006155
Teheran (IQNA)- Der israelische Minister für innere Sicherheit und Polizei genehmigte die Abhaltung eines provokanten Flaggenmarsches für den 29. Mai in der Altstadt von Quds.

Laut Palestine Today gaben die hebräischen Medien an diesem Mittwochabend bekannt, dass die Polizei des israelischen Besatzungsregimes beschloss, den für Ende dieses Monats geplanten Flaggenmarsch wie in den Vorjahren zu organisieren.

Kanal 7 des zionistischen Regimes berichtete: Nach Einschätzung der Lage wurde entschieden, dass der diesjährige Flaggenmarsch wie üblich am 29. Mai unter Leitung von Omar Barliev, dem israelischen Minister für Innere Sicherheit und dem Polizeiinspektor Shabtai stattfinden wird.

Er fügte hinzu: „Dieser Marsch wird mit der Passage von Baba al-Amoud nach Ha’il al-Baraq sowie durch das islamische Viertel stattfinden.“

Der Marsch der zionistischen Flagge auf Al-Amoud Al-Quds war eine der Ursachen für den militärischen Konflikt zwischen dem palästinensischen Widerstand und dem zionistischen Besatzungsregime im vergangenen Jahr, die als Schlacht von “Saif Al-Quds” [Schwert der Al-Quds] bezeichnet wurde. Zusätzlich zu Zusammenstößen im Viertel Sheikh Jarrah und den 1948 besetzten Gebieten und im Westjordanland öffnete das zionistischen Regime ein neues Blatt in der Geschichte der Konfrontation unter dem Vorwand die Moschee Al-Aqsa nicht anzugreifen was zu verstärktem Widerstand führte.

Die extremistischen zionistischen Siedler nahmen am Dienstag ihre Aufrufe zur Teilnahme am Flaggenmarsch und den Judaisierungsprogrammen der Al-Aqsa-Moschee im besetzten Jerusalem wieder auf.

Der Anführer der extremistischen Organisation lehava Bentzi Gopstein lud die Siedler ein, an dem jährlichen Flaggenmarsch teilzunehmen, der für Ende dieses Monats in der Altstadt von Jerusalem geplant ist.

Ebenfalls forderte er auch den Abriss des Felsendoms in der Al-Aqsa-Moschee.

 

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