
IQNA: Ein Sprecher des pakistanischen Außenministeriums sagte in einer Pressemitteilung, dass die Maßnahmen Einmischung in religiöse Angelegenheiten und klare Verletzung des Rechts auf Religions- und Glaubensfreiheit sind. (Quelle: Schafaqa Arabi)
Er betonte, dass diese Maßnahmen als neuer Versuch die muslimische Bevölkerung einzuschüchtern und zu marginalisieren beschrieben werden.
In der Erklärung heißt es, dass die obligatorische Sammlung persönlicher Informationen, einschließlich Fotografien und sektiererischen Zugehörigkeiten religiöser Figuren systematische Belästigung mit dem Ziel unter den Gottesdienst Leistenden Angst zu schaffen und ihre Gottesdienst-Riten frei zu verhindern ist.
Der Sprecher stellte ferner fest, dass sich diese Maßnahmen in einem breiteren Modell der institutionalisierten Islamophobie sind.
Das pakistanische Außenministerium beschuldigte die indische Regierung auch diese Politik durch die Hinduismus-Ideologie anzustiften und sagte, dass die Ereignisse in Jammu und Kaschmir die Verschärfung der Unterdrückung der muslimischen religiösen Identität in der Region zeigen.
Am Ende betonte er, dass Pakistan weiterhin zu den Menschen in Kaschmir stehen wird und weiterhin seine Stimme gegen alle Formen religiöser Verfolgung und systematische Intoleranz erheben wird, die auf Muslime in Jammu und Kaschmir abzielen.
Jammu und Kaschmir ist der einzige muslimische Mehrheitsstaat in Indien. 67% der Bevölkerung dieses Staates folgt der Islam und im Kaschmir-Tal erreicht diese Zahl gar 95%. Der Staat hat eine aktive Gemeinschaft von Hindus, Sikhs und Buddhisten.
Seit der Abschaffung des Sonderstatus der besetzten Region Jammu und Kaschmir durch die Regierung der regierenden Bharatia Janata Party am 5. August 2019 wurden über 950 Kaschmiris, darunter 18 Frauen, gemartert, 246 von ihnen waren in fiktiven Zusammenstößen und Haft.
Menschenrechtsverletzungen, einschließlich illegaler Morde, Folter und Entführung setzen sich in den Gebieten Jammu und Kaschmir fort. Indiens Taktiken in Jammu und Kaschmir sind Teil einer kalkulierten Strategie zur Zerstörung des Libertarismus der Kaschmiris, aber diese Repression stärkt nur die Entschlossenheit der Kaschmir-Muslime sich der Unterdrückung zu widersetzen.
Indische Beamte setzen gewalttätige Aktionen ein und ändern den sozioökonomischen Kontext der Region in Islamophobie und unterdrücken die Muslime. Zunehmende Repression ist nicht nur ein Angriff auf Kaschmir, sondern auch ein Angriff auf die Prinzipien der Gerechtigkeit und der Menschenrechte.
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