
IQNA: Der Präsident des zionistischen Regimes Isaac Herzog bestätigte in einem scharfen und deutlichen Ton die Ausbreitung von Gewalt in der jüdischen Gesellschaft gegen Muslime und Christen und kritisierte sogar den bestehenden Zustand des moralischen Verfalls in dieser Gesellschaft. (Quelle: Anadolu)
Der Präsident des zionistischen Regimes verwies in seinen Worten auf die zunehmende Gewalt in der israelischen Gesellschaft und auf ein vom israelischen Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir veröffentlichtes Video, das den unangemessenen Umgang mit der Samud-Flotte zeigt, was internationale Empörung auslöste.
Herzog sagte: Wir sind Zeugen einer schrecklichen Welle der Gewalt, die von anarchistischen Mobs im Westjordanland ausgeübt wird.
Ungefähr 750.000 zionistische Siedler leben in 141 Siedlungen und 224 Außenposten im Westjordanland, darunter 250.000 Menschen in 15 Siedlungen in Ost-Jerusalem.
Laut Statistiken Palästinas führten die Angriffe der Armee des zionistischen Regimes und der Siedler im Westjordanland seit Beginn des Genozid-Krieges in Gaza am 7. Oktober 2023 zum Tod von mindestens 1.154 Palästinensern, Verletzung von etwa 11.750 Personen und Festnahme von fast 22.000 Menschen.
Diese Angriffe umfassen auch Zerstörung und Vernichtung von Bauwerken und Häusern, Vertreibung von Palästinensern und Ausweitung des Siedlungsbaus im Westjordanland, einschließlich Jerusalem welches die Vereinten Nationen als besetzte palästinensische Gebiete betrachten.
Die Palästinenser warnen davor, dass diese Angriffe den Weg für die offizielle Annexion des Westjordanlandes durch das zionistische Regime ebnen; ein Vorgang der die Möglichkeit der Gründung eines Staates Palästina gemäß den UN-Resolutionen faktisch zunichtemacht.
Herzog ging auch auf die Angriffe jüdischer Siedler gegen christliche und muslimische religiöse Persönlichkeiten ein und beschrieb dies als schändliches und hässliches Verhalten.
Er fügte hinzu: Wir können diesen Zustand der Brutalität und des moralischen Verfalls, der von den Rändern der Gesellschaft ausgeht und uns alle bedroht, nicht akzeptieren.“
Im vergangenen April wurde ein Video veröffentlicht, das einen zionistischen Soldaten zeigt, wie er eine Statue von Jesus Christus in der Stadt Debel im Südlibanon mit einer Spitzhacke zertrümmert, was weitreichende religiöse und politische Verurteilungen auslöste.
Berichte deuten zudem darauf hin, dass die Armee des zionistischen Regimes bei ihren jüngsten Operationen im Libanon neben der Tötung des Priesters der St.-Georgs-Kirche Pierre al-Rahi, auch mehrere Kirchen beschädigte.
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