IQNA

23:49 - January 14, 2021
Nachrichten-ID: 3003688
Teheran (IQNA) - Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) teilte mit, dass fast 80 Prozent der jemenitischen Bevölkerung humanitäre Hilfe benötigen würden und mehr als 13 Millionen Menschen im Jemen vom Verhungern bedroht seien, was die schlimmste humanitäre Krise der Welt sei.

Laut der Nachrichtenagentur Anadolu verwies Vanessa Huguenin, Sprecherin des Amtes für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), in einem Interview auf die Ergebnisse einer neuen Studie und sagte, dass insgesamt 13,5 Millionen Menschen im Jemen derzeit vom Verhungern bedroht seien, oder mit Nahrungssorgen zu kämpfen hätten, so dass sie nur mit Mühe ihre Familie ernähren könnten.

Huguenin fügte hinzu: „Hungersnot im Jemen zu verhindern, hat derzeit die höchste Priorität, und jeder Einzelne muss seinen Beitrag zur Verhinderung von Hungersnot im Jemen leisten. Wir wissen schon, wie wir die Hungersnot im Jemen stoppen können, weil wir es auch vor zwei Jahren getan haben. Damals haben nämlich viele Menschen auf der Welt beschlossen, uns zu helfen.“

„Diese Hilfsaktion könnte dazu beitragen, Millionen Menschenleben zu retten, darunter das Leben von Zehntausenden unterernährter Kinder“, sagte sie weiter.

Sie fügte hinzu: „COVID-19 ist eine zusätzliche Belastung für das fragile Gesundheitssystem im Jemen, wo über die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen außer Betrieb sind. Dies hat die jemenitische Bevölkerung davon abgehalten, sich bei anderen tödlich verlaufenden Krankheitsfällen ärztlich behandeln zu lassen“,

Die Sprecherin des UNO-Nothilfebüros (OCHA) betonte: „Die Überwindung der Krise im Jemen erfordert politische Maßnahmen.“

 

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