IQNA

Auf der Konferenz „Morgen des palästinensischen Sieges ist nahe“, wurde beschrieben:
10:28 - May 17, 2022
Nachrichten-ID: 3006137
Teheran (IQNA)- Der Direktor des Museums für Heilige Verteidigung bezeichnete die Geschichte der Besetzung Palästinas und der Bildung des zionistischen Regimes als die größte Tragödie des 20. und 21. Jahrhunderts.

Laut IQNA wurde die Konferenz "Der Morgen des palästinensischen Sieges ist nahe" vom Ständigen Sekretariat der Internationalen Konferenz zur Unterstützung der palästinensischen Intifada und am Jahrestag der unterdrückerischen Besetzung Palästinas durch den Zionismus im Nationalmuseum der Islamische Revolution und Heilige Verteidigung heute abend abgehalten.

Nachdem Ali Asghar Jafari, Direktor des Museum of Sacred Defense zunächst die Märtyrer des Widerstands begrüßte beschrieb er die Geschichte der Besetzung Palästinas sowie der Bildung des zionistischen Regimes als größte Tragödie des 20. und 21. Jahrhunderts! Sie führte zur Vertreibung von 800.000 Palästinensern.

Er fügte hinzu: „Heute stieg diese Zahl auf bei über 5 Millionen und 600.000 und die Macht dieser Menschen ist auf ihrem Höhepunkt und jetzt gewann der Widerstand an Stärke und das zionistische Regime ist innerhalb seiner Grenzen eingeschlossen.“

Jafari sagte: „Die Zerstörung des zionistischen Regimes ist angesichts des palästinensischen Widerstands und der Widerstandsachse nahe und der einzige Weg, dies zu erreichen, ist Widerstand und wenn notwendig Martyrium.“

 

Einziger Weg der Befreiung Palästinas ist Widerstand

Der Repräsentant des Islamischen Dschihad im Iran  Nasser Abu Sharif sagte, dass der Countdown zum Untergang des zionistischen Regimes begonnen hat: „Die Besetzung Palästinas begann nicht 1948 sondern begann 1917 mit der Ankunft der britischen Besatzer.“

Er fügte hinzu: „Sie drangen während dieser Besetzung mit einer riesigen Streitmacht in dieses Gebiet ein. Mehr als 317.000 britische Truppen nahmen an der Besetzung teil und unterdrückten mit schärfsten Maßnahmen jegliche Bewegung des palästinensischen Volkes und bereiteten den Boden für Einreise und Migration von Juden vor.

Abu Sharif fügte hinzu: "1948 erreichte die Situation ein solches Ausmaß, dass 60.000 bewaffnete Juden und weitere 60.000 Waffen tragen konnten. Sie hatten fortschrittlichste Ausrüstung. Zu dieser Zeit gehören die schlimmsten Verbrechen von Völkermord bis hin zu Rassensäuberungen! Diese Ereignisse spiegeln sich auch in den Werken israelischer Historiker wider. Der Westen angeführt von den Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien sind Hauptunterstützer dieses Regimes und unterstützten es immer.

Der Vertreter des Palästinensischen Islamischen Dschihad im Iran stellte fest dass seit Anfang des Jahres 167 Journalisten geschlagen, verletzt oder getötet wurden und stellte klar: „Die Täter dieser Verbrechen sind bekannt aber bei keinem westlichen oder israelischen Gericht wurden Beschwerden eingereicht. Dies spiegelt die Doppelmoral des Westens hinsichtlich der Verletzung von Menschenrechten und der Meinungsfreiheit deutlich wider.

Er fügte hinzu: „Seit Anfang 2000 haben wir die Ermordung von 47 palästinensischen Journalisten miterlebt aber Reaktion blieb aus. Seit Anfang des Jahres wurden 67 Palästinenser gemartert darunter 13 Kinder die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und ohne jegliches Verbrechen gemartert wurden.

Nasser Abu Sharif betonte: „Wir machen den Westen für diese Aktionen verantwortlich, die arabische Nation und der Islam sind die wahre Basis der palästinensischen Nation aber leider versuchten einige arabische Regime Beziehungen zu diesem Regime zu normalisieren! Dies stellt einen Verrat am Islam und den nationalen moralischen und islamischen Werten dar. Wir fordern sie auf, von diesem Irrweg umzukehren, da dies gegen die Religion und die Ordnung Gottes verstößt.

 

Bildung des zionistischen Regimes ist größte Tragödie des 20. und 21. Jahrhunderts

 

Er betonte: „Das palästinensische Volk weiß heute nachdem es 74 Jahre lang unter der Besatzung litt dass der einzige Weg unser Land zu befreien eben der Widerstand ist. Aber vorher ist es notwendig uns zu vereinen! Alle Palästinenser im Westjordanland, Gaza, den Grenzen von 1948 müssen sich vereinen.

Abu Sharif beendete seine Rede mit Grüßen an die Seelen der Märtyrer sowie Grüße an Verwundete, Gefangene und ihren Familien sowie den Anwesenden.

Laut dem IQNA-Bericht hielt Seyed Mojtaba Abtahi, Sekretär der Internationalen Konferenz der Palästinensischen Intifada eine Rede.

Er beschrieb die Errichtung des zionistischen Regimes in der Region als einen Plan der Großmächte die Welt zu beherrschen insbesondere der islamische Welt und betrachtete daher die Palästina-Frage als islamische Angelegenheit und darüber hinaus als eine menschliche Angelegenheit. Sie als arabische oder palästinensische Frage zu beschreiben ist nur ein Versuch von der Frage abzulenken.

Er verglich die Al-Jazeera-Reportin Shirin Abu Aqla mit Umm Wahb in der Karbala-Wüste und betonte:

Unsere Aufgabe ist es eine Weltregierung unter der Führung von Imam al-Asr (as) [Imam Mahdi (as)] zu schaffen, deren Auftakt die Befreiung Palästinas ist, sodass das Ende Israels als Beginn des menschlichen Zeitalters angesehen werden kann.

In der Fortsetzung dieser Konferenz beschrieb der Abgeordnete Ahmad Hossein Fallahi die Lage des zionistischen Regimes als Krise und sagte, dass dessen Untergang sehr nahe sei und präzisierte: „Die bewaffneten Zionisten wurden gebeten Waffen zu tragen und für die Sicherheit des Regimes zu sorgen.“

Er beschrieb die Aktionen des zionistischen Regimes in der Region einschließlich des Angriffs auf Syrien oder der Unterdrückung des palästinensischen Volkes und der Tötung unschuldiger Menschen als ein Zeichen des Strudeln des Regimes und als Zeichen des bevorstehenden Untergangs dieses zionistischen Regimes.

 

Martyrium von Abu Aqla ist ein Tag Freiheit für Quds

Ihm folgte Abdul Qadir Faiz, Leiter des Büros von Al Jazeera im Iran. Über die Märtyrerin Shirin Abu Aqla sagte er: „Ihre Persönlichkeit und ihr Lebenslauf können unter zwei Aspekten untersucht werden:  „Erstens: Obwohl sie in Jerusalem Christ war und unter starkem Druck stand Jerusalem zu verlassen hatte sie auch die amerikanische und jordanische Staatsbürgerschaft und konnte für die besten amerikanischen Medien arbeiten aber entschied sich in Jerusalem zu bleiben um über die Ereignisse in Palästina zu berichten. Sie glaubte an den Widerstand durch den sanften Krieg und sah den Einfluss der Medien nicht weniger als eine Waffe des sanften Krieges.“

Faiz fügte hinzu: „Zweitens: Der zweite Aspekt kann als Stil angesehen werden. Obwohl Märtyrerin Abu Aqla als professionelle Journalistin an Neutralität glaubte glaubte sie fest daran, dass man Palästina nicht neutral gegenüberstehen könne. Am Tag ihres Martyriums standen alle Palästinenser aller Glaubensrichtungen und aller Gruppen in einer Reihe und als sie alle Jerusalem betraten war es als wäre Jerusalem für einen Tag befreit worden.“

Abschließend bekräftigte er: Shirin Abu Aqla ist zu einem Symbol für Palästina geworden und das unabhängig von Geschlecht, Religion oder ethnischer Zugehörigkeit!“

Letzte Rede der Zeremonie hielt der Repräsentant der Hamas-Bewegung im Iran Khalid al-Qaddumi. Er nannte die zahlreichen Märtyrertod suchenden Operationen der palästinensischen Jugend nach dem versöhnlichen Treffen im Negev ein Zeichen der Einheit des gesamten palästinensischen Volkes angesichts der Normalisierung der Beziehungen zum zionistischen Regime. Er beendete seine Rede mit Koran-Rezitation.

Am Ende der Zeremonie wurde in einer symbolischen Aktion die Fahne des zionistischen Regimes angezündet.

 

Bildung des zionistischen Regimes ist größte Tragödie des 20. und 21. Jahrhunderts

 

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