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Was sagt der Koran / 23

Wut zu kontrollieren ist Zeichen von Gläubigen

7:58 - August 02, 2022
Nachrichten-ID: 3006582
Teheran (IQNA)- Eine der wichtigsten Eigenschaften von Gläubigen, die im Koran erwähnt werden, ist Ärger zu verhindern und anderen zu vergeben und Gutes zu tun, was drei eng miteinander verknüpfte Stufen der Zeichen des Glaubens darstellen.

Wut ist eine der menschlichen Eigenschaften, die in verschiedenen Situationen auftreten und ihre nachteiligen Folgen erzeugen eine Vielzahl schlechter moralischer Eigenschaften insbesondere in städtischen Gesellschaften und zunehmender menschlicher Kommunikation. Ressentiments, verschiedene Streitereien, Störungen der sozialen Beziehungen, Vorherrschen von Feindseligkeit gehören zu diesen Dingen, die auftreten, wenn die Toleranzschwelle sinkt.

Die Erhöhung der Resilienz und die Übertragung von Wutbewältigungsfähigkeiten sind Dinge, die in einer solchen Situation vorgeschlagen werden. In religiösen Lehren wird erwähnt, dass eines der Merkmale religiöser Menschen darin besteht, Wut mit einer Reihe von Verhaltensweisen zu unterdrücken und damit die Auswirkungen von Wut zerstört bzw. kompensiert.

«Sie geben in Reichtum und Armut aus und unterdrücken ihren Zorn und sie vergeben den Menschen ihre Fehler und Gott liebt die Gutes tuenden.» (Al-Imran, 134)

In diesem Vers werden einige der Eigenschaften frommer Menschen erwähnt die Gottes Vergebung suchen einschließlich Wutkontrolle. Ein interessanter Punkt auf den die Kommentatoren dieses Verses hinweisen ist eine Reihe von Verhaltensweisen die zur richtigen Kontrolle des Zorns führen. Nach der Verurteilung des Wuchers in den vorherigen Versen lobt dieser Vers Nächstenliebe, Vergebung und Hilfsbereitschaft.

Der Verweis am Anfang des Verses auf „Sie geben in Reichtum und Armut aus“ ist eine Einführung um den Zorn zu kontrollieren da wohlwollende Menschen für die Gesellschaft ein besseres Verständnis für die Schwächen und Unfähigkeiten anderer bekommen und früher vergeben.

Auch die drei Stufen, die mit der Kontrolle des Zorns beginnen werden als Zeichen für Fromme erwähnt. Der erste Schritt in Verbindung mit dem Fehlverhalten anderer ist den Zorn zu unterdrückn, der zweite Schritt ist Vergebung und der dritte Schritt ist Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Es wurde berichtet, dass dem Diener von Imam Sajjad (a.), dem Sohn von Imam Hussain (a.), eine Schüssel aus seiner Hand fiel und den Imam verletzte und als er den Blick des Imams bemerkte rezitierte er den ersten Teil des Verses „Und den Zorn unterdrücken“ und der Imam sagte auch: „Ich unterdrückte meinen Zorn“ und der Diener rezitierte die Fortsetzung des Verses „und den Menschen vergeben“ und der Imam sagte auch «möge Gott dir vergeben» worauf er schließlich den letzten Teil des Verses „Und Gott liebt die Gutes tuhenden“ rezitierte. Daraufhin sagte der Imam zu ihm: „Geh, du bist frei auf dem Weg Gottes.“

Die Botschaften dieses Verses in Tafsir Noor:

1- Frömmigkeit ist nicht von Nächstenliebe getrennt. "Er ist den Frommen und Spendern vorbehalten..." (Sure Anfal, 36)

2- Großzügigkeit erfordert Großzügigkeit und nicht Reichtum. "in Reichtum und Armut"

3- Wir sollten die Benachteiligten nicht vergessen, wenn wir wohlhabend sind noch sollten wir sagen, dass wir selbst in Schwierigkeiten sind, wenn wir in Not sind. "in Reichtum und Armut"

4- Die Frommen werden nicht von Instinkten verurteilt, denn die beherrschen sie. "unterdrücken den Zorn"

5- Frömmigkeit ist nicht von Geduld getrennt. "Und vergeben den Menschen"

6- Ein frommer Mensch ist nicht isoliert, aber mit seinem Reichtum und seiner guten Moral verkehrt er mit Menschen. "Geben in Armut und Reichtum"

7- Bei Vergebung des Übeltäters ist sein Glaube keine Bedingung. "Und vergeben den Menschen"

8- Wer von Gott geliebt werden möchte sollte Reichtum aufgeben und seinen Zorn unterdrücken. „Und Allah liebt die gutes tuenden“

9- Den Benachteiligten zu geben und den Menschen ihre Fehler zu vergeben sind Beispiele für Wohltätigkeit. „Reichtum, Zornunterdrückenden, Vergebenden, Gutes Tuenden“

 

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