IQNA

Was sagt der Koran / 1
22:43 - May 18, 2022
Nachrichten-ID: 3006151
Teheran (IQNA)- Es ist Ihnen vielleicht schon passiert, dass jemand manchmal in einer Situation ist, in der niemand seine Situation kennt oder ihm nicht helfen kann. Er "seufzt" und besteht auf Hilfe, als ob er glauben würde, dass eine mächtige Kreatur in der Nähe ist die ihm helfen kann.

Der Koran präsentiert seine Lehren immer auf eine Weise, die viele Menschen zufällig durch Erfahrung verstanden haben. Zum Beispiel die Situation eines Menschen, der die Existenz Gottes leugnet, aber als Gott ihn manchmal in eine unauswegliche Situation bringt so denkt er unweigerlich anders und dies um das Argument zu vervollständigen oder Zeichen für menschliche Reflexion zu geben. Die Verse 22 und 23 der Sure Yunus veranschaulichen diese Situation deutlich:

Er ist es der euch zu Lande und zur See Wege bewegt. Und da sie an (Bord) der Schiffe sind und mit ihnen (den Passagieren) bei gutem Wind dahinsegeln und sich darüber freuen werden sie plötzlich von einem Sturm erfaßt und die Wogen schlagen von allen Seiten über sie zusammen. Und sie meinen schon sie seien rings umschlossen - da rufen sie Gott in vollem, aufrichtigen Glauben an: "Wenn Du uns aus diesem (Sturm) errettest so werden wir sicherlich unter den Dankbaren sein."

Doch wenn Er sie dann errettet hat so siehe schon beginnen sie wieder ohne Berechtigung auf Erden Unrecht zu verüben. Ihr Menschen! Euer Unrecht richtet sich nur gegen euch selbst. (Genießt) die Gaben des diesseitigen Lebens und zu uns werdet ihr dann zurück gebracht! Dann werden Wir euch verkünden, was ihr tatet.

(Younes, 22-23) .

Hojjatoleslam Qaraiti  beschreibt Botschaften und Lehren im „Tafsir Noor“  über diese beiden Verse:

  1. Die Gesetze, die die Natur regiert, werden von Gott geschaffen und er urteilt «Er ist es, der euch bewegt»
  2. Selbst die Taten des Menschen selbst werden Gott zugeschrieben, weil die eigentliche Macht bei Gott ist. Obwohl menschliches Handeln Bewegung ist sagt er: „Er ist derjenige, der euch bewegt!“
  3. Egal wie weit eine Person voranschreitet so ist sie niemalsvor Naturkatastrophen sicher. "Plötzlich werden sie von einem starken Sturm erfasst."
  4. Die Wohlhabenden sollten nicht denken, dass sie ständig wohlhabend bleiben. "Freue dich mit ihnen ... Lass sie sich im Diesseits darüber freuen ... und zu uns werden sie dann zurück gebracht."
  5. Naturkatastrophen wenden den Stolz und die Arroganz des Menschen ab und demütigen ihn vor Gott. «da rufen sie Gott in vollem, aufrichtigen Glauben an»
  6. In Zeiten der Gefahr erkennt die menschliche Natur nur eine einzige Quelle der Erlösung. «da rufen sie Gott in vollem, aufrichtigen Glauben an»
  7. Glaube und Aufrichtigkeit sollten dauerhaft und nicht zeitweise sein z.B. wenn ein Gefühl der Gefahr besteht: "Wenn Du uns aus diesem (Sturm) errettest so werden wir sicherlich unter den Dankbaren sein."
  8. Der Mensch verspricht in Zeiten der Gefahr [„Wenn du uns errettest“] aber wenn er Wohlstand erreicht, vernachlässigen sie Gott.
  9. Undankbarkeit und Unglaube an Segnungen sind einer der Gründe für Mühsal und Qual. "Wenn du uns gerettet hättest, wären wir die sicherlich dankbar!“

 

"Tafsir Noor" ist ein 12-bändiges Buch das von dem iranischen Kommentator und Koranforscher Mohsen Qaraati , geboren 1959 in Kashan, in einfacher Sprache geschrieben wurde und Punkte zum Ausdruck bringt die sich auf den Text des Korans konzentrieren.

 

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