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Suren des Korans / 30

Prophezeiung des Korans über "Rom" und Versprechen der Hilfe für Gläubige

0:22 - September 11, 2022
Nachrichten-ID: 3006837
Rom und die Kriege der Römer mit den Iranern ist eine der Referenzen des Heiligen Koran. Während der Zeit als Heraclius in Rom regierte wurde er in den ersten Jahren vom Iran besiegt aber gemäß der koranischen Offenbarung wurde die Nachricht vom Sieg Roms prophezeit die sich bald bewahrheitete.

Die 30. Sure des Heiligen Koran heißt „Rum“ (arabischer Ausdruck für Rom). Diese Sure mit 60 Versen ist im 21. Juz platziert. Sure Rum ist eine der mekkanischen Suren und somit vor der Auswanderung des Propheten (SAS) nach Medina offenbart und chronologisch die vierundachtzigste dem Propheten offenbarte Sure.

„Rom“ bezieht sich auf ein altes Land und eine antike Zivilisation, die sich in Europa und Kleinasien (Türkei und Anatolien) befand und in den Händen der Römischen Republik, des Römischen Reiches und des Oströmischen Reiches (Byzanz) war.

Der Grund für die Benennung dieser Sure als "Rum" bezog sich auf die Niederlage der Römer gegen die Iraner und Vorhersage der Niederlage der Iraner gegen die Römer in naher Zukunft was die Gegner und Anhänger des Islam überraschte.

„Heraclius“ (575-641 n. Chr.) war der einzige römische König während der gesamten Prophetenschaft des Propheten des Islam (PBUH) und die im Koran erwähnten Schlachten fanden während seiner Regierungszeit statt.

Während dieser Zeit waren die Iraner die überlegene Macht und hatten viele Siege errungen. Im Koran werden die Niederlagen Roms erwähnt, aber auch dass Rom bald gewinnen wird.

Einige Zeit später gewannen die Römer Vorteile und schließlich besiegte die römische Armee im Jahr 627 n. Chr. (6. Hijri) den Iran in der „Schlacht von Ninive“ und die Prophezeiung des Heiligen Korans wurde wahr.

Diese Prophezeiung war auf die Tatsache zurückzuführen dass Rom eine religiöse Regierung war aber sie scheiterte an den Iranern, die zu dieser Zeit keine religiöse Gesellschaft waren und die Polytheisten verspotteten die Muslime, die eine religiöse Gesellschaft und Regierung errichten wollten aber der Koran versprach dass die Polytheisten bald gedemütigt werden.

Durch das Erzählen dieses Beispiels und dieser Prophezeiung wies Gott auf Gottes definitive Verheißung und Hilfe für die Gläubigen hin. Die Auferstehung und Trennung von Gruppen und Schicksalen, der Aufruf zum Monotheismus, menschliche Natur, direkte Beziehung zwischen Handlungen der Menschen und dem Weltgeschehen, Einfluss menschlichen Verhaltens auf Entstehung von Aufruhr und Korruption und die Frage der Zwietracht, der Spaltung und ihre negativen Auswirkungen und Verluste auf Religion und Gesellschaft gehören zu weiteren Themen dieser Sure.

Einer der berühmten Verse dieser Sure ist der Naturvers, der sich mit der göttlichen Natur und Art der Erschaffung des Menschen befasst und menschliche Neigung zu Gott und Religion als natürlich und von innen kommend betrachtet.

Auseinandersetzung mit einigen Schöpfungsgesetzen und göttlichen Bräuchen, wie dem Thema Ehe, Liebe und natürliche Barmherzigkeit zwischen Menschen, Unterschied zwischen Tag und Nacht, Sprachen und Farben, fallendem Regen und der Wiederbelebung der toten Erde, und auch die Beschaffenheit des Himmels und der Erde im Raum wurde beschrieben und erläutert wobei einige Regeln wie das Wucherverbot und Notwendigkeit der Unterstützung der Armen und ihrer Angehörigen hervorgehoben wurden.

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