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Suren des Koran / 14

Sure Ibrahim; Betonung der gemeinsamen Ziele der Propheten Gottes

9:39 - June 26, 2022
Nachrichten-ID: 3006368
Teheran (IQNA)- In der Sure Ibrahim wird das Thema der Mission der Propheten ernsthaft diskutiert und in den Versen wird es so bechrieben, dass kein bestimmter Prophet oder Volk erwähnt wird. Daher kann man sagen, dass alle Propheten auf dem gleichen Weg waren und ihre Bemühungen darin bestanden, die Menschen nach einem gemeinsamen Plan zu führen.

Die vierzehnte Sure des Heiligen Koran ist nach dem Propheten Abraham benannt. Diese Sure, die 52 Verse umfasst und im dreizehnten Teil des Korans zu finden ist, wurde vor der Migration des Propheten nach Medina offenbart und ist somit eine Makki-Sure. Nach der Chronologie der Offenbarung ist sie die  zweiundsiebzigste Sure die dem Propheten offenbart wurde.

Der Grund für die Benennung dieser Sure nach dem Propheten Abraham ist die Geschichte des Propheten Abraham zu berichten. Jeder, der den Propheten Abraham (AS) durch Erläuterungen des Korans kennen lernen möchte, ist die ersten Stufe diese Sure die ihn anzieht. Eine Sure, die nur im Namen von Ibrahim rezitiert wird, hat diesen göttlichen Propheten mit seinen Gebeten vorgestellt, und dies ist die einzige Sure unter den Suren des Heiligen Korans, die seine Gebete im Gedenken an Ibrahim erwähnt, was eines der besonderen Gebete ist des Heiligen Korans betrachtet wird.

Eine Sure, die nur mit dem Namen eines Gottes-Propheten benannt wurde, stellt diesen göttlichen Propheten mit seinen Botschaften vor und dies ist die einzige Sure unter den Suren des Heiligen Korans, die seine Aufrufungen im Gedenken an Abraham erwähnt zeigt als was  dieser besondere Aufruf im Heiligen Koran betrachtet wird.

Die gesamte Atmosphäre der Sure Ibrahim wird von erkenntnistheoretischen, einsichtsvollen und ideologischen Grundlagen gebildet und das einzige praktische Gebot für die Gläubigen besteht darin, offen und geheim Gebete und Almosen darzubringen.

Hauptthema der Sure Ibrahim ist der Monotheismus der die Auferstehung beschreibt und die Taten der Menschen berechnet. Allameh Tabatabai betrachtet die Hauptachse dieser Sure als Beschreibung des Korans, weil es ein Zeichen und ein Vers über die Mission des Propheten ist, mit der er die Menschen von der Dunkelheit zum Licht auf den Weg des allmächtigen Gottes führt. Nämlich zum lieben ud herrlichen Gott. Da Gott allen seine Segnungen zuteil werden lässt, sollte man auch seine Einladung zum Glück annehmen ansonsten sich vor seiner Strafe fürchten.

Eine weitere Achse dieser Sure ist die Mission der göttlichen Boten, wonach alle Propheten das gleiche Ziel verfolgten. Ein beträchtlicher Teil der Sure stellt die Gespräche und Auseinandersetzungen der Apostel mit ihren Gegnern dar ohne bestimmte Propheten zu nennen. Die allgemeinen Prinzipien und Positionen der göttlichen Boten und die Reaktion ihrer Leugner sind in dieser Sure zusammengefasst.

Der Ausdruck von Gegensätzen wie Licht und Finsternis, „Gut“ und „Böse“, Verfall, Stabilität und Unruhe in dieser Sure ist eine kurze Schilderung des Schicksals der göttlichen Propheten die sich immer wieder den Reihen der Gegner und Leugner stellten.

 

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