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Suren des Korans / 26

Logik der Propheten in Sure Schu’ara

23:56 - August 17, 2022
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Teheran (IQNA)- Viele Propheten wurden von Gott auserwählt, um Menschen zu leiten, aber es gab viele Schwierigkeiten auf diesem Weg, einschließlich der Tatsache, dass Menschen, die mit Sünde und Abweichung infiziert sind, es nicht leicht akzeptieren, ihren Weg zu korrigieren. Aber diese Hartnäckigkeit verursachte keine Störung und Abweichung in der Logik der Propheten.

Die sechsundzwanzigste Sure des Korans heißt „Die Dichter“. Diese Sure, die eine der mekkanischen Suren ist und somit vor der Migration des Propheten offenbart wurde, ist die siebenundvierzigste Sure, die dem Propheten (Friede sei mit ihm) in chronologischer Folge offenbart wurde. Diese Sure hat 227 Verse und findet man im Juz Nummer 19 des Korans.

Die Benennung dieser Sure als Shu'ara (die Dichter) ist auf die Erwähnung von Dichtern in den Versen 224 bis 227 zurückzuführen. In diesen Versen wird von Dichtern gesprochen, die wertlose Gedichte vortragen und jegliche Verpflichtung verweigern und nicht Handeln und andererseits lobt er Dichter, die gläubig sind und sich an Gott erinnern. Aus dieser Sicht ist Poesie ein Werkzeug um der Gesellschaft Inhalt und Richtung zu geben und im Sinne von Engagement und Glauben zu nutzen.

Aus Sicht von Allameh Tabatabai besteht der Hauptzweck der Sure darin, den Propheten zu trösten wegen der Leugnung der Mehrheit seines Volkes bezüglich des Heiligen Buches (Qur'an) und Verleumdungen wie Wahnsinn und trauriger Poesie. Anschließend warnte er die Leugner des Propheten mit der Erzählung der Geschichten der früheren Propheten und das Erinnern an das Ende dessen Feinde damit sie aus dessen Schicksal lernen können.

Die Sure „Die Dichter“ befasst sich mit den Aufufungen der Propheten vom Propheten Noah (AS) bis zum Propheten Muhammad (SAS) und erinnert an das Ende ihrer Feinde und betont Prinzipien des Glaubens, Monotheismus, Auferstehung, Berufung von Propheten und Wichtigkeit des Korans. Der Hauptzweck der Sure „Die Dichter“ ist es den Propheten gegen Leugnungen und Verleumdungen seines Volkes zu trösten.

In dieser Sure werden die Gespräche einiger Propheten mit ihren Völkern als Beispiele erwähnt wie Abrahams Gespräch mit Azar und seinem Volk, Noahs Gespräch mit seinem Volk, Huds Gespräch mit seinem Volk, Salehs Gespräch mit Thamuds Volk, Lots Gespräch mit seinem Volk, Schoaibs Gespräch mit seinen Gefährten. Das Bemerkenswerte an diesen Gesprächen ist dass die Menschen die Worte ihrer Propheten ignorierten und jeder von ihnen auf irgendeine Weise eine göttliche Strafe erlitt.

Gemäß den in der Sure „Die Dichter“ erwähnten Konzepten kann diese Sure in drei Teile unterteilt werden:

Der erste Teil beschreibt die Größe des Korans aus und tröstet den Propheten gegen das Beharren und Blicke der Polytheisten, indem er auf Zeichen des Monotheismus hinweist und die Eigenschaften Gottes beschreibt.

Der zweite Teil erzählt Teile der Geschichte und Kämpfe der Propheten und weist auf Argumente der Leugner der Propheten und ihre Ähnlichkeit mit den Argumenten der Leugner des Propheten des Islam hin und schließlich auf die Aussage über das Schicksal der Leugner der früheren Propheten.

Der dritte Teil ist der Abschluss der vorherigen Teile, Ratschläge an den Propheten über die Art und Weise wie man zum Islam ruft und wie man mit Gläubigen umgeht. Desweiteren wird Trost dem Propheten gespendet und frohe Botschaft den Gläubigen überbracht.

 

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